Abgebildet ist hier ein Regal, in dem hohe Warmhaltekannen den Blick auf die dahinter liegenden Gegenstände versperren.
3

Übersicht in Regalen & Schränken behalten

Jetzt bewerten:
4,7 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Hinter deckenhohen Schiebetüren befindet sich mein "Vorratsschrank", in dem u. a. auch ein sehr tiefes Regal mit lieb gewonnenen Andenken steht. Viele Dinge sind alte Erinnerungsstücke, die ich nur ganz selten benutze oder für mich "ausstelle". Aus Erfahrung weiß ich, dass ich nach Jahrzehnten oft schon ein Teil, das ich gerade erst entsorgt habe, unendlich vermisse und daher bleiben, so einige Andenken wo sie sind: In der hintersten Ecke eines Regals. Mich überkommt es hin und wieder, einen Teil meiner Küchendeko auf "alt" zu dekorieren, und genau dann erinnere ich mich an die alten Stücke.

Wenn ich dann aber etwas benutzen oder dekorieren möchte, finde ich es oft nicht wieder, weiß gar nicht mehr, wo es sein könnte und so habe ich mir für diese "Ecken" in meinem Haushalt angeeignet, Fotos der Dinge zu machen, die man nicht auf Anhieb sieht.

Abgebildet auf Foto 1 ist ein Regal, in dem hohe Warmhaltekannen den Blick auf die dahinter liegenden Gegenstände versperren. Das darüber liegende Regalbrett ist fast in Deckenhöhe, so dass ich nicht sehen kann, was sich bei einer Regaltiefe von 80 cm darin befindet.

Mir hilft ein Foto der Dinge, die im Regal/Schrank ganz hinten stehen:  Beim Reinigen/Sortieren habe ich die Gegenstände fotografiert (Bild 2), die ganz hinten stehen und von größeren Dingen (Warmhaltekannen, die vorne stehen, weil ich sie oft benutze etc.) verdeckt werden. Das ausgedruckte Bild habe ich laminiert und an der Seitenwand des Regals befestigt (Bild 3).

So sehe ich genau, wann immer ich etwas suche, wo ich es auf Anhieb finde. Solche Fotos habe ich auch von Shirt- und Pulloverstapeln für den meines Mannes gefertigt: Er stapelt Shirts in Zweierreihen in seinen tiefen Schrankregalen und kramte lange nach einem bestimmten Shirt, bevor er es fand. Mit einem Foto der hinteren Stapel gibt es keine Probleme mehr.

Natürlich kann man "entrümpeln", aber darum geht es mir hier nicht. Es geht ausschließlich darum, die Übersicht zu behalten.

Von
Eingestellt am
Du kennst auch Haushaltstipps & Rezepte?
Jetzt auf Frag Mutti veröffentlichen

23 Kommentare

4
#1
5.6.19, 23:22
Super Idee! Darauf muss man erst mal kommen! 👍
3
#2
6.6.19, 14:44
Ich habe festgestellt, dass in Schränken oder Regalen oft zu wenig Einlegeböden sind und in jedem Fach oft viel "Luft nach oben" ist. Gerade bei T-Shirts etc. will man ja nicht 1/2 Meter hoch stapeln.
Deshalb achte ich beim Kauf darauf, dass Lochreihen vorhanden sind und lasse mir bei Obi für wenig Geld passende Einlegeböden schneiden oder bestelle beim Kauf gleich zusätzlich welche -falls möglich. So kann man deutlich mehr unterbringen. Allerdings sind die hinteren und oberen Reihen bei tiefen Fächern oft nicht gut einsehbar, wo ein Foto helfen kann.
2
#3
6.6.19, 16:14
Die Idee finde ich gut und nutze sie so ähnlich beim Camping. Dort wird viel Zubehör in Kisten verstaut, die zwar thematisch sortiert sind aber trotzdem fällt mir vielleicht nicht immer ein, ob die elektronische Fliegenklatsche jetzt in der Kiste mit den Strom-Sachen drin ist oder beim Zubehör.
Also mache ich Handyfotos vom Inhalt der Kisten und kann bei Bedarf dort kurz nachschauen, welche Kiste ich hervor holen muss.
2
#4
6.6.19, 20:19
@anemone: 
Ja das stimmt und ist auch ein guter Vorschlag: Mehr Einlegeböden!
Kleiner Nebentipp:

Feste Pappe zwischen Shirts gelegt verhindert das ungewollte Herausziehen der Shirts, die im Regal bleiben sollen. Ich nach dem 4. oder 5. Shirt ein Stück Pappe, handhabe das auch so bei Bettwäsche und Tischdecken.
3
#5
6.6.19, 20:23
@justus72: 
Oh ja das kenne ich auch. Ich habe viele beschriftete Kisten und stehe oft vor genau dem geschilderten Problem: Sind die Zeitschaltuhren bei den Weihnachtslichterketten oder in der Kiste mit Doppelsteckern...……..

Ich mache auch Fotos, bevor ich etwas auseinanderbaue, sei es zur Reinigung oder zur Reparatur. War ich mir vorher noch ganz sicher, dass ich natürlich weiß, wo was hin kommt, stehe ich 10 Minuten später vor einem der größten Rätsel meines Lebens 😅
#6
7.6.19, 01:05
Die Frage bleibt: Was befindet sich hinter den Isolierkannen? :) 
2
#7
7.6.19, 10:19
@Kanzlerin: Die Gegenstände von Foto 2.
1
#8
8.6.19, 08:57
ich versuche offene Sachen zu vermeiden , wegen Staub und fliegenden Katzenhaaren . Unsere Küche ist Antrazit und rot 😸😸
3
#9
8.6.19, 18:03
Gute Idee!
Ich habe auch schon überlegt, ob ich Fotos vom Schrankinhalt in meine Schranktüren hefte.
Der Grund ist aber ein anderer: Ein Ehemann, der die Dinge immer einfach dort in den Schank stellt, wo gerade Platz ist 😂
8
#10
8.6.19, 20:30
Ich habe schon vor einiger Zeit an die Innentüren meiner Kleider-, Wäscheschränke usw ein "Inhaltsverzeichnis" angepinnt. 
Denn ich bin allein und ohne Angehörige. Falls ich mal ins Krankenhaus komme und mir jemand etwas nachbringen wird, findet man das was gesucht wird besser, als wenn man erst mal rum suchen muss. 
Noch etwas, was nicht zum Thema gehört, aber auch wichtig ist: An meiner Schlafzimmertür ist eine Liste: Krankenkasse, Hausarzt, wo die Tasche mit den Krankenhausklamotten ist, Tablettenliste und wer benachrichtiigt werden soll. Habe einen Hausnotruf und wenn die an kommen und ich nicht ansprechbar bin, dann können diese Helfer gleich alles wissen, was ihnen niemand mitteilen kann. 
Nur mal so zur Kenntnis.
allen schöne Feiertage. 
1
#11
8.6.19, 20:41
@fusseline: 
Es steht nichts in offenen Regalen. Davon bin auch ich in der Küche kein Freund. Mich würde der Anblick von Vorräten und Haushaltsgegenständen erschlagen...

Die Gegenstände, sowie Vorräte, Mikrowelle, Flaschenregal, Gefrierschrank usw. stehen hinter deckenhohen Schiebetüren, die auf den ersten Blick gar nicht als solche erkannt werden.
#12
8.6.19, 20:45
@Mutter_Abigail: 
haha - glaubst Du denn allen Ernstes, dass er das Foto wahrnimmt bzw. sich nach 3 Tagen noch daran erinnert? Ich dachte bisher, mein Mann sei einer der wenigen, die (unbewusst) alles dorthin legen, wo Platz ist, egal woher sie es zuvor genommen haben. Bis heute erkennt er nicht den Sinn, warum Salatschüsseln nicht zu Gefrierdosen passen oder Siebe nicht in Rührschüsseln, zumal sie doch gut ineinander passen...

Ganz zu schweigen von seiner Schublade mit ganz wichtigen Dingen:

Uhrenbatterien, Taschenlampen, Nagelschere, ausgeschnittene Artikel Haus und Recht betreffend, diverse Brillen und daneben die Etuis, homöopathische Tropfen gegen irgendwas, Nagelöl, Schweißband... ich sag da nichts zu, außer: Ich bin ganz anders ;o))
#13
8.6.19, 20:48
@ursula: 👍
Das ist sehr vorausschauend geplant. Du bist für den Fall der Fälle gut vorbereitet und das beruhigt natürlich in erster Linie Dich selbst, macht es aber denen auch leichter, die 
Dir vielleicht einmal zu Hilfe kommen müssen. 
1
#14
9.6.19, 06:54
👌 Danke für den Tipp!
So machen wir das im Kindergarten mit den Regalen für die Spielsachen (Vorschulgruppe/Elementarbereich) auch.
Da geht es uns ähnlich, wie bei den Ehemännern,
die Ordnung muss immer mal wieder neu hergestellt werden! 😉
(Es sind in diesem Jahrgang auch überwiegend Jungs...)
1
#15
9.6.19, 07:10
Fotos machen ist sinnvoll. Als ich umgezogen bin, habe ich alle Schrankinhalte fotografiert, und das hat das Einräumen sowas von erleichtert. Mir reichen allerdings die Fotos auf dem iPad, Ausdrucken und Laminieren finde ich nicht so nötig.
#16
9.6.19, 09:38
diese Fotoidee habe ich auch bei einem Umzug angewandt. Weil Freunde mir beim Einräumen geholfen haben, habe ich vor dem Auszug die Bilder der einzelnen Fächer und Schränke gemacht. Diese wurden dann in der neuen Wohnung an die Schranktüren geklebt und so konnte jeder gleich sehen, was wohin muss, sonst wäre ich nur am Rennen gewesen, weil ständig einer gerufen hätte, wohin oder wie das eingeräumt werden sollte. - Hat sich sehr gut bewährt!
#17
9.6.19, 12:25
@Pier_und_Aitse: 😅 (überwiegend Jungs...)👍  
#18
9.6.19, 12:27
@schwarzetaste: 
Ich trage iPad o.ä. nicht ständig mit mir herum, müsste es dann immer erst aus dem anderen Zimmer holen und das Foto aufrufen, wenn ich in der Küche etwas suche. Für mich persönlich ist es praktischer, mir nur einmal die Arbeit des Ausdruckens zu machen.
#19
9.6.19, 12:39
@schwarzetaste: wir haben ja fast das Gleiche geschrieben - sorry.
1
#20
9.6.19, 13:08
@xldeluxe_reloaded: Naja, normalerweise suche ich nichts, ich weiß im Großen und Ganzen, wo was ist. Bei mir ging es nur darum, alles nach dem Umzug wieder ordentlich und platzsparend einzuräumen. Und wenn ich mal das ganze Besteck benötige, schaue ich auch schon mal aufs Foto beim Einräumen. Aber sonst - soooo viel Zeug sollte man gar nicht haben. ;-)
#21
9.6.19, 13:17
@schwarzetaste: 
Doch: Muss man unbedingt haben! 😂
#22
9.6.19, 13:38
@schwarzetaste: Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich bin in den letzten Wochen ständig dran, meine Schränke auszumisten und zu reduzieren. Bin mindestens 1 x in der Woche mit einer Fuhre im Fair-Kauf. Die lachen schon und fragen, ob ich überhaupt noch was in den Schränken habe.
Ist aber ein gutes Gefühl, sich ein bisschen zu 'erleichtern'.
1
#23
10.6.19, 20:04
Das ist ja witzig xldeluxe_reloaded, vor ein paar Tagen hatte ich die gleiche Idee bei meinem Kleiderschrank. Auch dort sind die "wichtigen" Teile vorne, und die, die ich selten brauche, liegen dahinter. Ist doch eine klasse Idee mit den Fotos. Und übrigens, die Idee einen Schrank zu fotografieren, bevor ich ihn ausräume um ihn dann beispielsweise auszuwischen, hatte ich schon vor ein paar Jahren und seitdem praktiziere ich das immer, denn, wie Du geschrieben hast, man vergisst wirklich in wenigen Minuten, wo was gelegen hat 😂

Tipp kommentieren

Emojis einfügen