Schwäbische Kartoffelsalat nach Omas Art: Der Salat darf nicht zu trocken sein, sonder soll "schwätzen".
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Schwäbischer Kartoffelsalat

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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer

Koch- bzw. Backzeit

Gesamt

Den Kartoffelsalat mache ich immer, wie Oma ihn schon gemacht hat. Dazu sollte ich laut Oma immer darauf achten, dass ich von Kauffman den "Kressi" Kräuter-Essig nach Schweizer Rezept verwende.

Zutaten

(Für ca. 2-3 Personen / normale Esser / zu einer Mahlzeit als Beilage)

  • 8-10 mittelgroße Salatkartoffeln festkochend oder vorwiegend festkochend, z. B. Sieglinde oder Nicola)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 EL Fleischbrühe-Konzentrat
  • 3-4 EL Sonnenblumenöl
  • 3-4 EL Kressi-Essig
  • 10 cm Senf (aus der Tube) oder halt entsprechend ca. 2 TL (aus dem Glas)
  • Salz, Pfeffer, Muskat nach Geschmack

Zubereitung

Kartoffeln mit Schale im Salzwasser kochen. Die Kartoffeln mit kaltem Wasser kurz abschrecken, ich bilde mir zumindest ein, dass dann die Schale super am großen Stück abgeht. Die noch heißen Kartoffeln kann ich nicht anfassen, da bin ich hitzeempfindlich und nutze deshalb so ein tolles Helferlein mit drei Spitzen, auf welches ich die Kartoffeln super aufspießen kann und dann schälen. Die noch gut warmen Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in die Schüssel geben.

Die Zwiebel in sehr kleine Würfelchen schneiden und zu den Kartoffeln geben. Dann das Fleischbrühe-Konzentrat (oder einen Brühwürfel) in eine Tasse mit Wasser und in der erhitzen, es ist absichtlich eine viel stärkere Mischung, als wie wenn man sich eine Brühe macht.

Öl, Essig, Senf zugeben und dann mit Salz, Pfeffer und ein klein wenig Muskat abschmecken und alles gut miteinander vermengen, lieber erst mal etwas schwächer würzen und bei Bedarf nachlegen. 

Weil ein schwäbischer Kartoffelsalat nicht trocken sein darf, sondern "schwätzen" muss (feucht sein soll), wie der Schwabe sagt, wird nun nach Bedarf Fleischbrühe hinzugegeben. Der Kartoffelsalat zieht bei Ruhe dann noch gut durch und wird wieder etwas trockener, so gebe ich nur einen Teil der Brühe hinzu und stelle den Rest für später (kurz vor dem Anrichten) zur Seite und gebe dann erst den Rest dazu. Selbstverständlich könnt ihr anstatt der Fleischbrühe auch Gemüsebrühe verwenden.

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