Für die bessere Verträglichkeit des Brotes sollte man sich mit dem Teig besonders viel Zeit lassen und drei Teigruhen einhalten.

Ruhezeit beim Brotbacken für bessere Verträglichkeit

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Um ein Brot zu backen, von dem weder du noch deine Lieben Bauchschmerzen bekommen, solltest du unbedingt die Ruhezeiten des Teigs einhalten. Die Hefe spaltet durch die Gärung die Bestandteile des Mehls und der Körner. Dadurch wird alles leichter verdaulich!

So geht's

1. Teigruhe 

Die halbe Menge des benötigten Mehls, die in kaltem Wasser aufgelöste Hefe und die evtl. benötigten eingeweichten Körner miteinander verkneten und mindestens eine 3/4 Std., am besten aber über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Teigruhe

Am folgenden Tag gibst du dann das restliche Mehl und die Gewürze hinzu und knetest alles gut durch, bis du einen geschmeidigen Teig hast. Den lässt du dann ca 45 Min. ruhen.

Danach kannst du den Teig wieder durchkneten und dann ausformen so wie du es möchtest.

3. Teigruhe

Decke den Teig dann gut zu und lasse ihn nochmals 10-15 Min. ruhen.

Danach im vorgeheizten backen und auf dem Rost auskühlen lassen. Guten Appetit!

Tipp der Redaktion:

Wir empfehlen zum Gehen lassen des Teigs diesen praktischen !

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13 Kommentare

#1
4.4.19, 14:18
Ich halte mich beim Brotbacken immer an die vorgeschriebene Wartezeit. Deshalb kann ich nicht sagen, wie uns das Brot bekommen würde, wenn ich das nicht täte.
Auf jeden Fall danke für den Tip, der für ganz ungeduldige Bäcker bestimmt wichtig ist!
#2
4.4.19, 15:57
Backzeit und Temperatur?
#3
4.4.19, 16:31
@Donnemilen: Da war kein Rezept bei dem Text. Es ging wohl nur um die einzuhaltenden Ruhezeiten bei allen !!! Brotback-Aktivitäten.
Deshalb auch keine Temperatur- und Backzeit-Angabe!
1
#4
4.4.19, 17:38
achso- danke, hätte da eigentlich auch selbst drauf kommen müssen 😉
2
#5
4.4.19, 17:58
Guter tipp. Viele vertragen hefe nicht. Und wenn sie lange genug gehen kann verschwindet zum einen der typische hefegeschmack, und zum anderen mutiert die hefe richtung sauerteig.
Bauchschmerzen kann man auch bekommen, wenn man zu frisches brot isst, z.b. noch warmes roggenbrot.
3
#6
4.4.19, 19:44
Der Tipp ist gut und führt diese zahlreichen 'Blitzbrotrezepte' ad absurdum.  Ich bevorzuge auch möglichst lange Ruhezeiten. 👍
3
#7
4.4.19, 20:11
Außerdem kann man die Hefemenge reduzieren, wenn man die Gehzeit verlängert, bei vielen Rezepten kann man sie halbieren, wenn man den Teig über Nacht ruhen lässt.
#8
5.4.19, 09:10
bei mir steht Teig für Brot oft tagelang im Kühlschrank
#9
5.4.19, 13:43
Du kannst Brotteig ruhig einen oder auch zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren, zugedeckt bzw in Frischhaltefolie eingewickelt, doch länger ist es nicht zu empfehlen, Es geht viel Geschmack und auch Vitamine verloren, wenn er länger aufbewahrt wird. Frisch ist er einfach am besten!
#10
5.4.19, 14:01
Danke datura 23, das ist Spitze, dass du das erwähnst, so ist es tatsächlich!👍
#11
5.4.19, 14:10
Ja, Es ist tatsächlich kein Rezept! Aber bei allen Heferezepte gibt es Ruhezeiten, die sich natürlich jeweils unterscheiden, genauso wie sich Backzeiten und Temperaturen unterscheiden, wenn ich Kleingebäck, oder Brot und Kuchen backen will!
Aber 4 Augen sehen mehr als zwei, und gemeinsam sind wir stark!
#12
7.4.19, 19:57
Ich nehme doch an, dass es die Bäcker auch so machen....oder so ähnlich, wenn nicht gerade der Kühlschrank  "besetzt" ist.🙄
#13
8.4.19, 09:02
Ja, die Bäcker---- 
Es wäre schön, wenn alle Bäcker die Brote mit einer langen Teigführung
Backen würden! Doch in unserer Zeit, da alles schnell gehen muß, jeder schnell 
Geld verdienen will, ist das leider nicht immer so!
Du solltest deinen Bäcker fragen, und, wenn du ihn kennst und Vertrauen zu ihm hast,
dann - - 
Gertraud

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