Ja, die deutsche Küchenzwiebel holt viel zu wenige hinter dem Ofen hervor. Aber sie muss sich nicht hinter ihren exotischen Powerfoodnachbarn wie Ingwer verstecken.
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Mild-würziges Topping aus Raspelzwiebeln

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Für vegane Burger gibt es ein sehr leckeres Topping, mit dem einem auch beim Veggie-Burger an nichts mehr fehlt und das Immunsystem außerdem eine Extraportion Power bekommt. Hier das einfache Rezept für eine köstliche, natürlich-scharfe Zwiebeldelikatesse. 

Zutaten

  • einen tollen Aceto Balsamico
  • 1 Schuss Olivenöl
  • rote Zwiebeln, sehr fein geschnitten, passen auch weiße Zwiebeln

Beim Balsamico gibt es schwarze edle Sorten, die besonders würzig-mild sind. Wer in einen günstigeren Balsamico investieren will, erwirbt ihn vielleicht besser einfach in kleiner Verpackungseinheit, aber in hochwertiger Qualität. Wer einen solchen Essig kennt, der preislich günstig ist und trotzdem runde Essignoten hat, hält sich an den. Denn vom Essig hängt es ab, wie lecker diese Zwiebeln sind. Er schmeckt aber auch mit Essigvarianten aus dem Supermarkt, man kann aber nach oben sehr exquisit verfeinern. 

Der Essig und die feine Raspelung nimmt den Zwiebeln ihre unangenehme Schärfe. Es bleibt eine würzige Schärfe. Größere Mengen auf Halde produzieren ist schade, frisch ist diese Delikatesse einfach besser. Darum nur für den aktuellen Bedarf raspeln. 

Zubereitung

Die Zwiebeln werden mit dem Gefu-Hobel oder einem anderen fein einstellbaren Gemüsehobel auf Stufe 1 oder 2 geraspelt.

Die Zwiebeln werden mit dem Gefu-Hobel oder einem anderen fein einstellbaren Gemüsehobel auf Stufe 1 oder zwei geraspelt.

Dann in ein Schälchen verteilen und mit Essig tränken. Nicht in Essig schwimmen lassen. Plus ein Schuss schmackhaftes Öl (Olive am besten).

Schon nach wenigen Minuten können diese Zwiebeln auf vegane Burger gelegt werden und verzaubern jedes vegetarische Gericht mit einer exzellenten fruchtig-natürlich-scharfen Note. 

Wie man sieht, ist diese Zwiebelkreation das Herz. Alle erdenklichen Lebensmittel, Snacks oder salzigen Desserts lassen sich damit auf eine frische, gesunde und regionale Weise würzen. Aber der Vollständigkeit halber hier noch eine Rezeptidee, falls sie fehlt.

Rezeptidee:

Einen Vollkorntoast + eine/n gebratenen Lupinenburger / Sojafrikadelle oder einen Erbsenburger (schwierig zu kriegen). Ein Salatblatt, alternativ eine Handvoll Rucola frisch angemacht (mit Zitrone, ein paar Tropfen Öl) und einen großen Esslöffel der Aceto-Balsamico-Zwiebeln darauf. Perfekt.

Dies ist nur ein Beispiel, was man machen kann. Es geht hier in erster Linie um das vielseitige fruchtige Zwiebel-Topping. Und die rohe Zwiebel überragt die Garzubereitung an Längen in den Nährwerten.

Die gewöhnliche Zwiebel - regionales rohes Powerfood:

Ja, die deutsche Küchenzwiebel holt viel zu wenige hinter dem Ofen hervor. Aber sie muss sich nicht hinter ihren exotischen Powerfoodnachbarn wie Ingwer verstecken. Nichts gegen eingelegten Ingwer, exotische Smoothies etc., aber diese so angemachten Zwiebeln sind Powerfood pur und sehr sehr lecker. Geröstete, gebratene oder gekochte Zwiebeln haben nicht die vergleichbare Power wie ihre rohe (hier angemachte) Variante.  

Die rohe Zwiebel hat viele B-Vitaminkomplexe, darunter B1 bis B3 und B6 und B7. Vitamine hat sie z. B.: Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Zudem bietet sie Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kupfer, Mangan. Dies alles zwar in homöopathischer Dosis, aber auch die geben Impulse.

Verzehrtipp:

Last but not least: Gegen die Zwiebelausdünstungen, das ist nun mal aufgrund des Schwefelgehalts von Zwiebeln gegeben, gibt es viele Tricks. Der Unkomplizierteste: Einen Apfel hinterher essen. Auch der Zwiebelgeschmack verschwindet dann sofort.

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