Allen, die den Geschmack von Dille mögen, sei diese leckere Kartoffel-Speise empfohlen, auszuprobieren.

Dillkartoffeln

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Jene, welchen den Geschmack von Dille mögen - nicht nur in mehr oder weniger kleinen Dosen zu Fisch oder Gurkensalat - sei diese Speise empfohlen, sie zu probieren. Außer dem Geschmack hat dieses Gericht auch andere Vorzüge:

Es ist relativ rasch zuzubereiten (wenn man gestresst von der Arbeit kommt).

Auch für Vegetarier geeignet (wenn man auf Fleisch- oder Wurst-„Beilagen“ verzichtet). 

Es ist relativ einfach zuzubereiten (für „junge“ Muttis).

Für Leute (Studenten?) in WG‘s, wo hungrige junge Menschen schnell satt werden wollen, und vor allem, es ist sehr preiswert.

Zutaten

  • 1000 g Kartoffeln (unbedingt festkochend!!! in der Schale gekocht und, wenn erkaltet, geschält und in etwa 50 mm dicke Scheiben geschnitten)
  • 1 große Zwiebel (klein gehackt)
  • 1 großer dicker Bund Dille (fein gehackt)
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Mehl (ich verwende Dinkelmehl) aber ich denke, dass auch „normales“ Mehl oder Vollkornmehl nicht „stören“ wird
  • 1 TL Essig
  • etwa 750 ml Wasser (je nach Mehlsorte) - beginnt halt bei dieser Menge, wenn die Sauce zu dick wird, kann man ja etwas Wasser hinzufügen.
  • 1 TL Salz und etwas mehr, da die Kartoffeln sehr viel Salz aufnehmen - das könnt ihr dann beim Abschmecken feststellen.
  • Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Zuerst die Kartoffeln kochen lassen (bei mittelgroßen Kartoffeln lasse ich diese 20 Minuten kochen, schütte dann das Wasser ab und lasse die Kartoffeln mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten dämpfen). Danach lasse ich viel kaltes Wasser in den rinnen, gebe die Kartoffel raus und lasse diese weiter abkühlen. Diese Prozedur erleichtert auch dann das Schälen.
  2. Während die Kartoffeln kochen, kann man die Zwiebel schneiden und lässt diese im Öl leicht glasig anlaufen, das heißt, nicht braun werden lassen.
  3. Dann das Mehl dazu geben und hell rösten - auch das sollte nicht braun werden.
  4. Nun kommt das Wasser, unter ständigem Rühren! dazu - das verhindert, dass sich Bröckeln bilden.
  5. Jetzt die gehackte Dille, das Salz und den Essig hinzufügen und leicht köcheln lassen, bis die „Sauce“ cremig wird (etwa 10 Minuten).
  6. Während diese Sauce köchelt, kann man die Kartoffeln schälen und, da ja die Sauce nun cremig sein sollte, kann man die Kartoffeln direkt, in Scheiben geschnitten, hinzufügen.
  7. Nun wird die Speise erhitzt, bis die Kartoffeln heiß sind.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Ich serviere bei diesem Rezept in Scheiben geschnittenen Chili-Leberkäse (in der Pfanne angebraten) - Vorsicht scharf! 

Bei uns in Wien gibt es diesen bei „Hofer“ das ist die Kette von „Aldi“ in Deutschland.

Zu dieser Speise kann man auch z. B. Wiener-Würstchen, Fleischwurst sind das Knackwürste? (Habe leider im Moment keine Zeit zu googeln) oder auch gekochtes, in Scheiben geschnittenes Rindfleisch servieren.

Ich hoffe, dass es euch schmeckt!

Beim Nachlesen meines Rezeptes ist mir aufgefallen, dass ich leider manchmal österreichische Ausdrücke verwendet habe, aber ich hoffe, dass es im Zusammenhang verständlich ist.

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31 Kommentare

2
#1
2.5.19, 21:49
Schöne Variante und mit dem Dill hervorragend zu Bratfisch
2
#2
2.5.19, 22:00
50 mm dicke Kartoffelscheiben, das sind ja dann 5 cm!? Ist das nicht ein wenig arg dick? Oder kann es sein, daß Du 5 mm dicke Scheiben meintest, also 1/2 cm dick?!
#3
2.5.19, 22:13
Genau nach meinem Geschmack. Ich kann mir jede Fischsorte sehr gut dazu vorstellen.
#4
2.5.19, 22:52
Evi-100 👍👏👌🌹
#5
3.5.19, 10:31
Ich mag Dillkartoffeln sehr gern und dementsprechend regelmäßig kommen sie auch auf den Tisch .
Nur hab' ich sie bisher ohne "Einbrenn" gemacht , dafür aber mit viel Butter und einem ordentlichen Schuß Rahm .....also nicht grad figurschmeichelnd 😊.
#6
3.5.19, 13:59
Das Rezept klingt sekr lecker!
Ich habe sowieso gerade Dill auf meinem Einkaufszettel, da werde ich diese Kartoffeln bald mal probieren.
@DaCapo: Ich glaube nicht, daß eine Mehlschwitze deutlich weniger Kalorien hat als eine Soße aus Butter und Sahne.
#7
3.5.19, 14:12
Maeusel # 6 :
.....bei mir schon 😊!
Nein , du hast natürlich recht - wird sich so ziemlich die Waage halten .
Aber um die Kalorien als solche ging es mir nicht wirklich , da achte ich nicht drauf . Wollte eigentlich nur sagen , daß ich die Dillkartoffeln so noch nicht gemacht habe und daß bei mir ordentlich Butter dran kommt .
Ich werd' sie aber demnächst mal nach diesem Rezept zubereiten , einfach aus Neugier und weil's vielversprechend klingt .
Übrigens ist auch die Zwiebel dabei, neu für mich .
2
#8
3.5.19, 16:49
@Brandy: Vielen Dank für deinen Hinweis! Selbst beim Nachlesen meines Rezeptes ist mir, in Eile, dieser Fehler nicht aufgefallen! Natürlich sollte es 5 mm heißen! 

 Aber, bei näherem Nachdenken - warum sollte man nicht -   „halbe, kleine Kartoffeln“ für dieses Gericht verwenden? 

Wenn man, wie ich, Kartoffeln und Dille mag, ist das sowieso eine ultimative Speise!

Mich „tröstet“ aber, dass auf  meinem Foto zu erkennen ist, dass es sich um mehr oder weniger dünne Kartoffelscheiben handelt und sich bislang niemand an der von mir angegebenen „Breite“ der Kartoffelscheiben gestört hat!

Jedenfalls  danke für deine Frage - welche mir eine Alternative zu zu „dickeren geschnittenen Kartoffeln“ aufgezeigt hat,
1
#9
3.5.19, 16:55
@Evi-100: Es sollte ja auch kein Tadel an Deinem Rezept sein! 😘
Es fiel mir halt gleich beim Lesen ins Auge und eine freundliche Klarstellung eines kleinen Flüchtigkeitsfehlers kann einfach nicht bös gemeint sein!I
Ich hoffe, Du nimmst mir meine "Aufmerksamkeit" nicht übel!
#10
3.5.19, 18:52
Ich mag den Geschmack von Dill sehr gerne. Bei Kochfisch kommt nur Dillsoße in Frage. Nach meiner Erfahrung ist es ziemlich egal, ob man frischen oder getrockneten Dill nimmt. (Frischer Dill muss sehr klein geschnitten sein.)
Wusstest Du, dass es in Dänemark einen Aquavit mit Dill-Geschmack gibt?
Walter
#11
3.5.19, 18:54
Am besten Kochfisch.
1
#12
3.5.19, 19:09
#10- Ich liebe den dänischen „Dild“ ! Gottseidank gibt es ihn wieder mit 38 %, einige Jahre  produzierten sie nur mit 23 oder 25%, der schmeckte furchtbar. Der ideale Digestivo nach dem Fischgericht!
#13
3.5.19, 20:40
Mit Dill kann man mich jagen. Er kommt bei mir gleich hinter Kümmel.....

Was mich aber interessiert, ist der Chili-Leberkäse - schade, dass er es noch nicht in den deutschen Aldi geschafft hat. Heute gab es bei uns auch Leberkäse und ich habe ihn kräftig gewürzt, denn wir lieben es scharf.
1
#14
4.5.19, 11:07
@Brandy: Aber nein, natürlich nehme ich dir nichts übel! Im Gegenteil - durch deine Frage angeregt, werde ich in Zukunft dickere Spalten schneiden - wenn auch nicht 5 cm dick😄
2
#15
4.5.19, 11:25
@WZimdahl: Nein, dieses Getränk kenne ich nicht glaube aber, dass ich es nicht mögen wollte.
Obwohl ich ja, wie bereits erwähnt, Dille sehr mag, kann ich mir diese nicht in Alkohol aufgelöst vorstellen.

Ich mag z.B. auch Anis sehr gerne, aber Ouzo verabscheue ich! Oder Kümmelschnaps - brrrr!

Wobei - ich bin keine Antialkoholikerin😄 z.B. Marillen- Kirschen- Himbeerschnaps... mag ich hin und wieder, aber keinen Zwetschkenbrand.

Das ist halt, wie vieles, eine persönliche Geschmacksfrage.
#16
4.5.19, 12:42
@Donnemilen: Endlich mal jemand, der den Dild auch kennt und mag. Ich danke Dir
Walter Zimdahl 
#17
4.5.19, 13:11
@Evi-100: Das ist aber sehr schade! Oder sollte ich besser schreiben: gut so, dann habe ich einen Konkurrenten weniger. 
Trotzdem ist es komisch bei uns: obwohl ich die Flasche mit dem Ouzo und dem Gabiko immer dicht verschließe und im Kühlschrank aufbewahre, verdunstet das Zeug unheimlich schnell. 
Walter 
#18
4.5.19, 13:16
@Evi-100: Eine Sache habe ich noch vergessen. Der Dill wird nicht wie Du sicher weißt im Alkohol aufgelöst, er ist also nicht grün, der Dild. Der Alkohol entzieht dem Dill die Aromastöffe. 
Walter
#19
4.5.19, 17:26
@WZimdahl: Wonach schmeckt dieser Dild dann, wenn das Aroma weg ist?
#20
4.5.19, 22:46
@Evi-100: Anscheinend muss ich doch etwas aufklären. Das Aroma des Dills ist nicht weg wie Du schreibst. Der Alkohol dient als Transporteur für die aromatischen Stoffe (Öle) aus dem frischen Dill in den Schnaps. 
Schau mal nach bei Wikipedia. 
Walter Zimdahl 
#21
5.5.19, 13:36
Alkohol und Fette sind Transporter für Aromen.
Walter
#22
5.5.19, 18:05
@WZimdahl: Ich habe mich auf dein #17 bezogen, wonach der Alkohol den Aromastoff entzieht?
#23
5.5.19, 21:59
@Evi-100: Noch einmal zum Mitlesen: der Alkohol entzieht nicht die Aromastoffe! Er nimmt sie auf, weil es ätherische Öle sind. Damit wird der Aromastoff des Dill eine Komponente des Aquavits, auch Dild genannt. 
Wo findest Du einen Bezug zu meinem Beitrag #17? Das verstehe ich jetzt nicht. Bitte kläre mich auf. 
Walter 
1
#24
6.5.19, 19:04
@WZimdahl: Ich habe mich vertippt und eigentlich #18 gemeint. „Der Alkohol entzieht....“
Entzieht ist u.A. wegnehmen und da habe ich ohne nachzudenken gedacht, dass somit die Aromastoffe weg sind und nicht bedacht, dass diese dann im Alkohol sind.
Jetzt ist mir alles klar!
2
#25
13.5.19, 08:06
„Dille“ - süß. Ich kenne den Ausdruck auch aus der Oberlausitz und mag ihn deshalb. Hier im „Hochdeutschen“ lässt man, wie Du gemerkt haben wirst, das „e“ weg. Und wie Du auch gemerkt haben wirst, verbinden wir Dill hauptsächlich mit Fisch. Und Gurken. Aber Dein Rezept ist sehr schön. Ich mache gern Kartoffelsalat mit Dill. Einbrenne ist nicht so meins. Ich habe es bisher leider noch nie geschafft, Dill im Garten durchzubringen. Dieses Jahr vielleicht! :-) Danke und viele Grüße! 
1
#26
13.5.19, 09:01
Ich mag gerne Dill und verwende ihn auch oft und kenne natürlich  auch Dillkartoffeln. Ich persönlich lasse ihn aber nicht 10 Minuten mitköcheln. Der kommt bei mir kurz vorm Schluss rein.

Chilileberkäse gibt es nicht nur in Österreich, wenn nicht beim Aldi, dann doch beim Metzger nebenan oder EDEKA.
#27
13.5.19, 15:39
@schwarzetaste: Liebe/r. 
Das mit dem Dill im eigenen Garten ist eine besondere Sache. 
Ich habe es mehrfach versucht, es ist nicht gelungen. 
Du musst dir nur mal vorstellen, dass die Wurzeln unter der Erde sehr ähnlich dem Gewächs oberhalb sind: SEHR ZART. 
Also braucht der Dill einen leichten, sandigen Boden. Den habe ich nicht. Und werde es auch nicht noch einmal versuchen. Außer in einem Spezialbeet. Ich denke darüber nach, weil ich Dill sehr gerne mag. Vielleicht gibt es dies Jahr noch Neuigkeiten??
Walter Zimdahl 
#28
13.5.19, 16:07
Wenn man Dill das Jahr nach den Kartoffeln aussät, ist der Boden gut durchlockert und mit Unkraut hält es sich auch in Grenzen. Ich hatte im Garten früher sehr viel Dill, dicht und buschig, wie Unkraut hat er sich allein vermehrt, trotz lehmigem Boden.
#29
13.5.19, 19:17
@evi-100
Wie ich sehe,  bist du auch Wienerin, so wie ich.  Wir sagen zu diesem Gericht "saure Erdäpfel"  und essen ein hartgekochtes Ei dazu. Kennst du das? 
#30
14.5.19, 08:09
Auf wienerisch "Einbrennte Erdäpfel", bei uns mit Majoran gekocht, mit Rindsuppe vergoßen, dazu wird das Rindfleisch von der Suppe serviert. Die Variante mit Dill ist mir neu und wird demnächst ausprobiert

lG Peter.
#31
14.5.19, 11:04
@Zuckergoscherl: Bei uns bzw. schon bei meiner Mutter wurden saure Erdäpfel „einbrennte Hund) genannt. Warum gerade Hund weiß ich nicht.

Das „Saure“ ergibt sich durch blättrig geschnittene Gewürzgurken, welche dem Gericht hinzugefügt werden. 

Gewürzt wird mit Lorbeerblatt, Majoran, einer Spur Estragonsenf und Salz/Pfeffer.

Wie himself52 schon erwähnt hat, wird dazu gekochtes Rindfleisch serviert oder einfach nur gebratene Knackwürste oder gekochte Frankfurter.

Es galt früher als „arme Leute Essen“ und wurde oft mit vom Vortag übrig gebliebenen Erdäpfelsalat zubereitet. Das mag ich aber nicht, weil ich die Zwiebel für diese Speise lieber anröste und da ja im Salat schon Zwiebel ist, wäre das für mich zu viel.

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